Rennsport

3. Lauf des NRW-Cross-Cup in Emsdetten, die Frisur sitzt wieder

Beim dritten Lauf des NRW-Cross-Cup in Emsdetten konnte sich Ellen Vosseberg erneut den Sieg in der Elite-Klasse Frauen sichern. Die schlechte Tagesform von Radevormwald vor 2 Wochen war der RSV-Fahrerin am vergangenen Wochenende nicht mehr anzumerken. Auf dem abwechslungsreichen Kurs in Emsdetten mit vielen Richtungswechseln, schnellen Passagen und Sand konnte sie sich dieses Mal erneut behaupten.

Vom Start an erreichte sie mit Vollgas als Erste die Waldpassage. Den Vorsprung konnte sie in den kommenden 5 Runden kontinuierlich ausbauen.

„In Emsdetten fährt man sich schwindelig bei den vielen Kurven, macht Spaß der Kurs. Die Sandpassage war offenbar auch ein ausreichend selektiver Streckenabschnitt. Hier kam ich als Einzige gut durch. Das hat einige zusätzliche Sekunden pro Runde gebracht“, ist ihr Resümee. Am Ende nach 5 Runden und 42 Minuten betrug der Vorsprung auf die Zweitplatzierte 2 Minuten. Mit dem erneuten Sieg hat Ellen Vosseberg nun 3 Punkte Vorsprung in der Gesamt-Cup-Wertung.

 

Saison 2018, Abschlussbericht von Jonas

Die Rennsaison 2018 ist für mich Anfang Oktober nun zu Ende gegangen. Alles in allem war es ein sehr positives Jahr mit einer guten Entwicklung zum Vorjahr.

Angefangen bei den Sechstagerennen in Bremen und Berlin über die internationale Vier Bahnen Tournee und die Bundesligaserie konnte ich konstant meine Leistung abrufen. Auch die UCI Rennen und Rundfahrten in Frankreich und Belgien meisterte ich und konnte dort auf dem deutlich höheren Niveau als in Deutschland einen wichtigen Schritt in meiner Entwicklung machen. Beim letzten Bundesliga Rennen am 7.Oktober ,welches gleichzeitig die diesjährige Deutsche Bergmeisterschaft war, konnte ich die Bundesligasaison so beenden wie ich sie in Düren begonnen hatte, mit einem 13.Platz. In der Gesamtwertung bin ich als 14. super zufrieden und optimistisch für die Zukunft.

    

Hier vor allem ein großer Dank an den Verein. So eine Saison von Januar bis Oktober mit den ganzen Fahrten und Hotelkosten ist extrem teuer, ganz zu schweigen vom Materialverschleiß. Die Unterstützung vom Verein war eine enorme Hilfe und ich bin froh den Vorstand hinter mir zu haben.

Danke dafür und auf 2019.

Am Anfang hatte Sie gar nicht so richtig Lust …

Auftakt für Vosseberg beim CX-Rennen in Dorsten-Wulfen.

Dieses Jahr gibt es einen NRW-Cup mit 6 Rennen inkl. den Landesverbandsmeisterschaften diesmal in Kreuzweingarten.
Das CX-Rennen in Dorsten-Wulfen rund um das Gemeindehaus und vor allem auch DURCH das Gemeindehaus bildete vergangenen Sonntag den Auftakt der Serie.
Keine Rennen das ganze Jahr, gerade erst zweimal auf dem Crossrad gesessen diesen Herbst, das Haupt-Race-Bike noch in der Werkstatt. Also Rennen fahren mit Trainingsrad und ohne Ersatzrad im Depot, wird schon schief gehen. Von den Konkurrentinnen kannte ich nur eine (mit ihren Schwächen). Das zu den Rahmenbedingungen.
Wie immer hatte ich gar keine Lust auf den Stress, denn der (erste) Sprint ist ja bekanntlich am Start. Ich sollte vielleicht gedanklich den Negativbegriff „Stress“ durch einen entsprechend positiv besetzten Begriff wie bspw. „Dynamik“ ersetzen. Der Start gelang erstaunlich gut, und ich kam als Erste in der Todesspirale an: da spiralt man sich auf rumpeliger Wiese ein und spiralt sich in Gegenrichtung wieder aus. Gut, dass das abgeflattert ist.
Als Schikanen pro Runde hatten sie sich dreimal (sic!) Doppel-Ochser, den Doppel-Sandkasten und die Böschung am See ausgedacht. In den ersten Sandkasten taucht man mit Schwung aus einer kleinen Abfahrt ein: Luft holen, Linie anvisieren und NIEMALS aufhören zu kurbeln – der zweite Sandkasten wird dann nach einem langsamen U-Turn zur Glückssache. Die neue Böschung am See war mit Schwung gut fahrbar; das war zum Glück für etwas selektiv, da die meisten schieben mussten. Am Ende der Runde nochmal runter vom Rad, Treppen rauf und durch das Gemeindehaus auf dem Rad aus dem anderen Ausgang wieder raus. Ganz liebevoll und selbstlos von dem Club und der Gemeinde. Denn wenn es matschig ist, dann Gnade Gott, dann wird es extrem dreckig dort.
Nach dem Start konnte ich den Vorsprung halten bzw. ausbauen. CX ist halt kein Glücksspiel, Fahrfehler kosten Sekunden und werden sofort bitter bestraft. Das war natürlich ein komfortables Gefühl, und als erste alleine mit knapp einer Minute Vorsprung durchs Ziel zu fahren, unbezahlbar.

Von den Mini-Champions bis zu den Elitefahrern

Heimvorteil für zwei junge Bundesligafahrer: Wenn am Freitag, 22. Juni, der Stadtteil Hiltrup ab 17.30 Uhr einmal mehr Mittelpunkt des Radrennens „Elbers Cup – 88mal um die Marktallee“ ist, dann freut sich ein junges Starterduo aus Münster auf seinen Auftritt vor großem Publikum.
Um die 4.000 Zuschauer waren 2017 mit dabei, als sich die Fahrer auf den 800 Meter langen Rundkurs machten. „Es war ein toller Abend mit hochkarätigem Sport und einer super Stimmung“, erinnert sich Herbert Schmid, Geschäftsführer des Sponsors und Namensgebers Theodor Elbers GmbH & Co. KG, zurück.
Fest im Programm sind Rennen für Nachwuchsfahrer. Neben den ganz Kleinen, den Mini-Champions, die mit dem Laufrad auf die Strecke gehen, und den etwas älteren Kindern beim Fette-Reifen-Rennen, treten in diesem Jahr die U19-Fahrer in Hiltrup in die Pedale. Mit am Start: Jonas Messerschmidt und Hannes Wulfert vom Radsportverein Münster. „Wir freuen uns, dass wir unsere U19-Bundesliga-Fahrer beim ,Elbers Cup` in Aktion sehen können“, erklärt Gideon Schwarze, 1. Vorsitzender des Radsportvereins, der den „Elbers Cup“ ausrichtet. Für das Team Lotto tritt mit Daniel Westmattelmann ebenfalls ein Lokalmatador in die Pedale. Und auch Luca Liß, mehrfacher Scratch-Weltmeister, hat für Hiltrup gemeldet. Der Mann aus Unna startete 2017 erstmals beim „Elbers Cup“.
Ein Lokalmatador ist auch der Schirmherr des „Elbers Cups“. Bereits 2016 übernahm Ex-Rad-Profi Fabian Wegmann diese Rolle. „Der Elbers Cup hat in der Radsportszene
einen guten Namen. Ich freue mich besonders, dass auch wieder junge Radsportler aus dem Radsportverein Münster mit am Start sind“, betont der mehrfache deutsche Meister.
Das Ausscheidungsrennen der Elitefahrer und das laute, spektakuläre Derny-Rennen stimmen die Zuschauer am 22. Juni auf den Höhepunkt des Abends ein: die 88 Runden um die Marktallee. Gefahren werden sie von Elitefahrern der Kategorien A/B/C. „Wir erwarten ein tolles Fahrerfeld, die besten Amateure Deutschlands sind am Start“, freut sich Sven Vadder, 2. Vorsitzender des Radsportvereins Münster. Er weiß am besten, wie es sich anfühlt, nach 88 rasanten Runden die Ziellinie auf der Marktallee als Erster zur überqueren: Vor 30 Jahren, 1988, gewann Sven Vadder das Hauptrennen auf der Marktallee.
Und auch 2019 können sich die Radsportfreunde auf spannende Stunden an der Marktallee freuen: Der Sponsoring-Vertrag zwischen der Theodor Elbers GmbH & Co. KG und dem Radsportverein Münster wurde in diesen Tagen verlängert.

https://www.elbers-cup.de/

 

Landesverbandsmeisterschaften Werne

Jonas Messerschmidt und Hannes Wulfert wie auch Julian Woltering (Jolle) und Jarnos Reimers starteten am Sonntag bei der diesjährig in Werne ( Ortsteil Langern ) ausgetragenen Landesverbandsmeisterschaft.

Im Rennen der U19 über 70 hügelige Kilometer konnten sich Hannes und Jonas durch ihr mittlerweile gut eingespieltes Teamwork durchgehend stark gegenüber der Konkurrenz behaupten und probierten abwechselnd kleinere Gruppen zu besetzten. Nachdem sich eine 2 Mann starke Spitzengruppe abgesetzt hatte, versuchte Jonas nach einer Attacke zur Gruppe aufzuschließen. Um ihm das Absetzen und Vergrößern des Vorsprungs zu vereinfachen störte Hannes über den Rest des Rennens die Führungsarbeit  der Verfolgergruppe. Jonas rettete mit einer souveränen Sololeistung seinen Vorsprung ins Ziel und belegte somit den 3. Platz. Hannes setze sich mit einem Konkurrenten in der letzten Runde vom Rest der vorher bestehenden Gruppe ab und gewann den langen Sprint mit einer starken Sprintleistung und belegte somit Platz 4.

 

Im Elite-Rennen der Klassen KT/A/B/C behaupteten sich auch Jarno und Jolle  sehr souverän. Ähnlich wie im Rennen der U19 setzte sich frühzeitig eine Gruppe ab.

Jolle versuchte nach der Hälfte des Rennens durch eine starke Attacke alleine den Sprung in die Spitzengruppe zu schaffen, wobei Jarno hinten die Führung störte und sämtliche andere Attacken versuchte zu unterbinden. Nach einigen Runden wurde Jolle durch die Tempoverschärfung eines kompletten Teams wieder eingeholt bis er dann auf den letzten 5 von insgesamt 102 zu fahrenden Kilometern erneut, diesmal aber mit 3 weiteren Rennfahren, die Flucht suchte und letztendlich in einem schnellen Sprintfinale den insgesamt 5.Platz belegte. Jarno belegte im kräftezehrenden Sprint des Hauptfeldes den 3. Platz und wurde somit 11. des Rennens.

 

Im Rennen der C-Klasse konnte Phil Pannier den 12. Platz belegen. Bruce Merschformann erreichte im Rennen der Senioren 2 mit dem 7. Platz ein weiteres Top 10 Ergebnis.

Im Rückblick ein sehr erfolgreiches Rennwochenende für den RSV Münster mit mehreren starken Ergebnissen.